Archiv für Oktober 2011

Am Montag um 10 – Protest gegen Unifeier am Rathaus!

Dafür, dass zur selben Zeit die Einfürhungsvorlesungen an der Uni stattfanden, waren mit ca. 50 Teilnehmenden erstaunlich viele Demonstrierende dabei. Wir zielten mit unserer Kritik vor allem auf die Zivilklauseldebatte und einige Missstände ab, die es derzeit für Studis noch gibt.

Berichte gibts von verschiedenen PressevertreterInnen im Netz.

Diskussion mit Prof. Lothar Peter und Prof. Wolfgang Jantzen

Gestern, am 26.10.11, fand unsere sehr schöne Erzähl- und Diskussionsrunde mit den ehemaligen Professoren Wolfgang Jantzen und Lothar Peter statt. Mit ca. 20 BesucherInnen war das tatsächlich eine sehr gelungene Veranstaltung. Wir bedanken uns auch noch einmal recht herzlich bei allen, die gekommen sind und besonders bei den beiden Referenten. Die Veranstaltung war sehr spannend und lehrreich. Wolfgang Jantzen gab mit seinen Erzählungen einen sehr tiefen Einblick in die Entwicklung der Bremer Uni, die von Beginn an einen Kampf um das Überleben demokratischer und verantwortungsbewusster Strukturen bedeutete. Lothar Peter ergänzte diesen Teil mit einer lebendigen Darstellung der früheren Verhältnisse, des SDS, der 68er und der Jahre danach.

SDS Treffen

Für alle, die interessiert sind. Wir treffen uns ab der O-Woche jeden Donnerstag um 17:00 im AStA-Konferenzraum auf der AStA-Etage!

AG zum Bildungsstreik

Die Bildungsprotest Arbeitsgruppe trifft sich am Montag, den 24.10. mit allen Interessierten um 20:00 in der Hochschule (Freiraum WKL 107)!

Veranstaltungen zum Semesterstart!

Herzlich Willkommen liebe Erstis und alle anderen Interssierten. Zum Semesterstart bieten wir euch ein ganze Reihe interessanter Veranstaltungen an. Wenn ihr diskutieren, einfach nur zuhören oder auch Leute kennenlernen wollt, dann lasst euch doch einfach mal bei einer Veranstaltung blicken. Wir freuen uns über jedes neue Gesicht.

26.10.2011 um 19:00 im GW2 Raum B2880
„Die Uni Bremen – was ist das hier eigentlich für eine Uni? Was hat sich in den letzten 40 Jahren getan und welche Rolle haben die Studierenden und besonders der SDS dabei?“
Zwei Vorträge und Diskussion mit den ehemaligen Professoren Wolfgang Jantzen (FB12) und Lothar Peter (FB8). Beide werden aus ihrer Sicht berichten, inwiefern sich die Uni in den letzten 40 Jahren zum Negativen hin entwickelt hat. Es soll herausgestellt werden, dass sich die demokratische Uni Bremen allmählich zu einem Instrument der Wirtschaft entwickelt und zu einer Uni, die trotz der Zivilklausel immer stärker Rüstungskonzerne bedient (Die Uni nimmt mit ihrer Gründungsideologie in der Geschichte noch immer eine Sonderstellung ein – viele bezeichnen sie abwertend auch als „rote Kaderschmiede“).

27.10.2011 von 14:00-16:00 im GW2 Raum B1700 (Veranstaltet von der Linksjugend `[solid])
„Bildung für den Kapitalismus? Für wen lernen wir eigentlich?“
Dieser Workshop wird organisiert von der Linksjugend ‚[solid] aus Bremen. In diesem Workshop sollen vor allem Studierende, die noch nicht mit dem Alltag in der Uni vertraut sind, erarbeiten wie sie eigentlich gerne lernen möchten und für wen sie lernen möchten. Dabei werden wir sehr schnell auf das Problem des Kapitalismus stoßen. Wir wollen uns gemeinsam und in kleineren Gruppen überlegen wie wir unsere Vorstellung von Bildung im Rahmen einer kapitalistischen Gesellschaft verwirklichen können – vielleicht sind Lernen und Kapitalismus aber auch gar nicht miteinander vereinbar? Dies und mehr wollen wir zusammen mit euch herausfinden.

31.10. 2011 um 11:00 vor dem Rathaus
„Demonstration gegen Privatisierung, Exzellenz, Rüstungsforschung, Tierversuche, Entdemokratisierung und viele weitere Missstände“
Am Montag, den 31.10. feiert die Uni im Rathaus mit den „höchsten Tieren“ ihr 40jähriges Bestehen. Wir möchten jedoch mit einer Demo daraufhinweisen, dass es an unserer Uni längst nicht mehr alles so toll ist. Auch die Exzellenzinitiative ist nichts, dass gelobt werden darf. Wir rufen deshalb gemeinsam mit anderen Gruppen, Studis und Profs dazu auf gegen Privatisierung, Ökonomisierung, Kriegsforschung, Tierversuche, mangelnde Demokratie und viele weitere Missstände zu demonstrieren. Stattdessen möchten wir das Land Bremen und die Universität an die ursprüngliche Gründungsideologie der Universität Bremen erinnern.

31.10. 2011 um 18:00 im GW2 Raum 3009 (Veranstaltet vom AK Zivilklausel)
„25 Jahre Zivilklausel – Militarisierung der Universität? Nein, danke!“
Mit mehreren Kurzvorträgen und einer anschließenden Diskussion soll über die Entstehung, den Nutzen und die heutige Notwendigkeit einer Zivilklausel diskutiert werden. An der Uni Bremen existiert bereits seit 1986 eine Zivilklausel, die es WissenschaftlerInnen untersagen soll, dass sie Rüstungsforschung betreiben dürfen. Dennoch gibt es seit einem Jahr eine neue Debatte in Bremen, da die Zivilklausel durch den akademischen Senat (das höchste Hochschulgremium) und das Rüstungsunternehmen OHB System bedroht wird und zum Jahresende eventuell überarbeitet wird.

2.11.2011 um 14:00 unter den GW2-Treppen
„Gemeinsames HoPo-Café mit dem SDS“
In einer gemütlichen Runde laden wir euch alle herzlichst zum Kennenlernen ein. Wenn ihr euch politisch oder sozial an der Uni engagieren wollt, dann schaut einfach bei uns vorbei. Wir sind ein netter, offener Haufen, der sich freut neue Leute kennenzulernen. Wir halten Kekse und Getränke für euch bereit und können euch alle Fragen über die Strukturen an der Uni zu beantworten. Timo Hüther unser AstA-Referent für Hochschulpolitik wird euch außerdem einen kurzen Einblick in die verschiedenen Hochschulgremien geben können. Wir freuen uns auf euch.

3.11.2011 um 19:00 im GW2 Raum B2610
„Adorno lesen“
Adorno ist ein Sozialphilosoph in der Tradition von Hegel, Freud und Marx. Mit seiner Gesellschaftskritik gilt er als einer der Begründer der Frankfurter Schule. Mit seiner kritischen Theorie verliert er kein gutes Wort über die bestehenden Verhältnisse.
Zusammen möchten wir uns am 3.11. mit allen InteressentInnen treffen und besprechen, welche Werke und Texte wir zukünftig lesen und verstehen wollen. Wer interessiert ist, darf gerne zu dieser ersten Einführungsveranstaltung kommen. Es soll dann außerdem geklärt werden wie oft und zu welchen Zeiten sich der kleine „Lesekreis“ zusammensetzt. Aufwand und Inhalt wird somit von den TeilnehmerInnen selbst ausgehandelt.