Wir

Der SDS, was ist das?
Das Kürzel SDS steht für „Sozialistisch Demokratischer Studierendenverband“. Der Name ist an den historischen SDS angelehnt, der in der 68er-Bewegung eine zentrale Rolle spielte. Heute gibt es circa 40 SDS-Hochschulgruppen bundesweit, die Teil des bundesweit aktiven Studierendenverbandes Die Linke.SDS sind.

Und was ist der „SDS Uni Bremen“?
Der SDS Uni Bremen ist eine hochschulpolitische Liste an der Universität Bremen. Als solche treten wir zu den jährlichen Studierendenratswahlen an, organisieren öffentliche Podiumsdiskussionen und veranstalten kritische Lesekreise. Wir streiten für bessere Studienbedingungen an den Hochschulen und verstehen dies als Teil einer umfassenden gesellschaftlichen Auseinandersetzung gegen Sozialabbau und Sparpolitik, gegen Ausgrenzung und Diskriminierung aller Art, gegen Krieg und Umweltzerstörung. In diesem Sinne engagieren wir uns auch in der außerparlamentarischen Bewegung.

Wer gehört alles zum SDS in Bremen?
Der SDS hier in Bremen besteht aus Studierenden dieser Universität. Grundsätzlich aus allen, die Interesse haben sich politisch zu engangieren und sich mit unseren Ideen und Konzepten identifizieren können, also aus dir und mir, aus uns.
Die SDS-Hochschulgruppen sind links, undogmatisch und bundesweit vernetzt – ein Alleinstellungsmerkmal, das keine anderen kritisch-alternativen Hochschulgruppen aufweisen können.
Da die Zusammenarbeit und der Austausch mit anderen Gruppen und Bündnissen für uns sehr wichtig ist, engagieren wir uns nicht nur innerhalb des SDS. Momentan kooperieren wir in Bremen zum Beispiel mit den DGB-Studis und dem DGB Arbeitskreis Hochschulpolitik.

Und was läuft an der Uni Bremen momentan schief?
Einiges. Zum Beispiel hält sich die Universität Bremen nicht an die bestehende Zivilklausel, indem sie für die Rüstungsindustrie forscht. Die Uni tut dies in Zusammenarbeit mit dem sich auf dem Campus-Gelände befindenden OHB-Konzern, der übrigens auch eine Professur sponsert. Ein großes Problem besteht weiterhin in der finanziellen Situation der Uni Bremen. Das können wir nicht nur an renovierungsbedürftigen Räumen oder mangelnder technischer Ausstattung sehen, sondern auch konkret in der Verwaltung und der Lehre. Weniger Verwaltungspersonal führt zu (noch) längeren Schlangen im Prüfungsamt, weniger Dozentinnen und Dozenten führen zu einer geringeren Auswahl an Seminaren. Gerade steht zur Debatte, mit Psychologie einen kompletten Studiengang zu schließen. Die Proteste Ende 2013 gegen die Kürzungen waren wichtig, aber es ist offensichtlich, dass wir Studierende für gute Studienbedingungen weiter kämpfen müssen.